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Die Bürgerinitiative

aktiv | zum Schutz der Lebens- und Wohnqualität

Unsere Mission

aktiv hat sich folgende ziele gesetzt

Verkehr

Eine an den Bedürfnissen und Interessen der Bürger/innen orientierte Gestaltung des Verkehrs innerhalb der Gemeinde sowie zwischen Stadt und Umland bei größtmöglicher Wahlfreiheit der Verkehrsmittelnutzung.

Ein von Lärm- und Emissionsbelastungen des Verkehrs sowie sonstigen Beeinträchtigungen weitgehend freies Wohnen unter Nutzung der spezifischen Vorzüge des suburbanen Raumes. Gute Erreichbarkeit der Einrichtungen der sozialen, kulturellen und Versorgungsinfrastruktur innerhalb und außerhalb der Wohngemeinde bzw. Siedlungseinheit.

Nahverkehr

Entwicklung von Anregungen und Ideen für einen ökologisch und ökonomisch sinnvollen ÖPNV in der Gemeinde Stuhr, der primär die Interessen der Bürger berücksichtigt. Nachhaltige Lösungen im öffentlichen Nahverkehr, wobei „Nachhaltigkeit“ nicht nur die Umwelt betrifft, sondern auch soziale und wirtschaftliche Aspekte einschließt (also keine Schulden zulasten künftiger Generationen). Dialog mit den Bürgern für die Entwicklung eines nachfragegerechten (bedarfsorientierten) ÖPNV-Systems. Schaffung einer Quartiersmobilität, d.h. im direkten Austausch mit den Bewohnern deren Bedürfnisse zu erforschen und maßgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten. Dialog mit den Bürgern für ein bedarfsorientiertes (nachfragegerechtes) System als Schwerpunkt.

Behördenkontakt

Wahrnehmung der Interessen der Bürger bei der Verkehrsplanung im Raum Stuhr.
Bürgernahe Mitwirkung an kommunalen Entscheidungsprozessen des Verwaltungshandelns.
Mitwirkung bei der Erstellung eines nachhaltigen Verkehrskonzepts für die Gemeinde Stuhr.
Transparenz und Ehrlichkeit sowie Beteiligung der Bürger von Anfang an und zu jeder Zeit.

Projekt Linie8

Ein Projekt aus der Vergangenheit

Seit mehr als zwanzig Jahren versucht die BSAG gemeinsam mit den Gemeinden Stuhr und Weyhe die Straßenbahnlinie 8 in das südliche Umland Bremens zu verlängern. Dazu wurde eine vor mehr als 100 Jahren angelegte Eisenbahnstrecke erworben. Vorgeschoben für den Erwerb wurde die Wiederaufnahme des Güterverkehrs auf der vorhandene, aber maroden Trasse. Die erwartete Wiederbelebung des Güterverkehrs konnte trotz millionenschwerer Investitionen bis heute nicht verwirklicht werden. Außerdem gehört die Unterhaltung einer Güterverkehrstrecke und die Durchführung von Güterverkehr nicht zu den eigentlichen Aufgaben von Gemeinden.

Völlig losgelöst von Kosten- und Umweltaspekten ging es stets nur darum, in Stuhr und Weyhe um jeden Preis eine Straßenbahn fahren zu lassen, dazu noch in einer umwegigen Verkehrsführung abseits und senkrecht zu dem Hauptverkehrsachsen verlaufen würde. Gegenüber den vorhandenen ÖPNV-Anbindungen würde die Linie 8 aufgrund der umwegigen Linienführung zu einer Verschlechterung der Erschließung der durchfahrenen Ortsteile führen.

Die Planung der Linie 8 erfolgte aus nie rationalen Beweggründen, sondern basierte stets auf Gefühl und Ideologie. Nie wurde versucht, die Bevölkerung in die Planungsprozess einzubeziehen. Argument für die Straßenbahn wurden stets nach Meinung der wenigen Befürworter ausgewählt, niemals wurde versucht Meinungen den Argumenten anzupassen.

Die geringe Flexibilität einer Straßenbahn steht zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Mobilität und einer Anpassung an die zu erwarteten Änderungen in der Arbeitswelt sogar entgegen.

Wie so oft kann man der momentanen Krise auch Positives abgewinnen, wenn überkommene Verhaltensweisen in Frage gestellt werden. Für die städtische Mobilität und die Rolle des ÖPNV trifft das mit Sicherheit zu. „Weiter so“ wird es nicht gehen können.

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